Fabrikplanung
Roman Schwörer, als Diplomingenieur des Maschinenbau, kennt die Arbeitsabläufe und Anforderungen eines Industriebetriebes bestens. Der Fachbereich Architektur wird durch Evelyn Schwörer repräsentiert. Sie erhalten bei uns eine ganzheitliche Planung Ihrer Fabrik, Produktionsanlage oder Gewerbebetriebes.
Eine ganzheitliche Planung beinhaltet neben der Planung des Gebäudes selbst, auch die Planung der Einrichtungen unter Berücksichtigung des in dem Gebäude stattfindenen Leben und Arbeiten.
Es kommt darauf an, alle in dem Betrieb geplanten Arbeitsabläufe und Prozesse im Vorfeld zu analysieren und die Logistik und den Materialfluss entsprechend zu planen. Hier spielt die Gebäudeplanung eine ebenso wichtige Rolle wie die Anlagenplanung.
- Materialfluss
- Arbeitsplätze
- Fabrikbetrieb
- Arbeitsschutz
In die 2D Standard-Layoutpläne lassen sich die horizontalen Material-flüsse übersichtlich einzeichnen.
Wenn allerdings, wie im vorliegenden Beispiel, auch Vertikaltransporte stattfinden, ist es sinnvoll 2D Pläne durch 3D Layouts zu ergänzen und zahlreiche Schnitt-zeichnungen anzufertigen. Je intensiver die Planung erfolgt, umso besser funktioniert später der Betrieb!
Die Analyse der Arbeitsplätze und eine Beurteilung der Risiken und Gefahren am späteren Arbeitsplatz sollte bereits in die Planungsphase der Fabrikanlage oder des Gewerbebetriebes einfließen!
Der Gesundheits- und Arbeitsschutz spielt eine sehr wichtige Rolle und muss frühzeitig in die Planung mit einbezogen werden!
Bei uns heißt Fabrikplanung nicht immer Neuplanung. Wir führen auch Optimierungen bestehender Produktionsbetriebe durch. Hierzu wird zunächst eine Bestandsanalyse erstellt und die bestehenden Gebäude sowie das Anlagenlayout in das CAD-System eingegeben.
Mit den Anforderungen des Kunden an eine geänderte und optimierte Produktion erarbeiten wir Vorschläge. Durch Verbesserungen z.B. des Materialflusses lassen sich oft Neubauten ganz oder teilweise vermeiden!
Die abgebildeten Pläne stellen das Anlagenlayout für die Errichtung einer neuen Holz-Abbundanlage mit nachgeschalteter Veredlung der Hölzer dar.
Zunächst werden für die benötigten Dachsparren die Sparrenköpfe gehobelt und die Fehlstellen ausgebessert, bevor die Hölzer über einen Pater-Noster eine Etage nach oben gefördert werden.
Auf zweiter Ebene findet dann das Impregnieren und zweimalige Streichen der Hölzer mit jeweiliger Trocknungsphase statt.
Am Anfang jeder Fabrik- bzw. Hallenplanung steht die Festlegung eines idealen Raster.
Rasterung heißt hierbei die Festlegung der Hallenbreite und eines Längsrasters mit in regelmäßigen Abständen angeordneten Hallenstützen.
An jedem Kreuzungspunkt der Längs- und Querachsen steht eine Hallenstütze. Idealerweise stehen die Hallenstützen so, dass der betriebliche Ablauf hiervon ungestört bleibt. Falls erforderlich, kann auch eine Hallenstütze überspannt werden.
Die Bruttogeschoßfläche (BGF) ist die Summe der Netto-Grundrißflächen aller Geschoße zuzüglich der sogenannten Konstruktionsfläche, die durch die Konstruktionsbauteile wie Wände und Stützen eingenommen wird.
Aufbauend auf Kennwerten wie z.B. der BGF können unterschiedliche Baukonstruktionen gut verglichen werden und darauf basierend schnell erste Kostenschätzungen erstellt werden.
Das äußere Erscheinungsbild einer Fabrikhalle ist sehr wichtig. Im Gegensatz zu früher ist das Aussehen einer Produktionshalle ein wichtiger Imagefaktor für die Firma geworden.
Die Kunden werden in Ihrer Kaufentscheidung bestätigt, weil die Produktionshalle toll aussieht und alles aufgeräumt erscheint. Die eigenen Mitarbeiter fühlen sich bei der Arbeit wohl und sind stolz auf Ihre Firma und Ihren Arbeitgeber.
Die 3D-Planung macht es möglich sich das spätere Aussehen der Gebäude frühzeitig vorstellen zu können. Auch Nachbarbauten werden mit eingebunden. Die Blickrichtung auf das geplante Gebäude ist völlig frei und unterstützt dadurch auch die Planung auf engstem Raum.
Gebäudeschnitte geben Aufschluß über die Raum- und Produktionshöhen. Zahlreiche Einbauten in die Hallen, wie z.B. Umkleideräume, Mitarbeiterbüros oder Besprechungsräume erfordern eine intensive Planung auch in der vertikalen Richtung eines Gebäudes.
Das Hallenlayout und in die Grundrisse werden bei uns in 3 Dimensionen geplant.
Hierbei helfen uns die Autodesk Programme Revit Architecture, Revit Structure, Revit MEP und Inventor. Mit dem Inventor lassen sich insbesondere die Halleneinbauten und geplanten Maschinenanlagen detailgetreu nachbilden.
Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen ist für den Neubau und den Umbau von Gewerbe- und Industriebetrieben sehr wichtig. Das eingesetzte Investitionskapital soll möglichst von Beginn an effektiv und effizient arbeiten.
Um dies sicherzustellen ist eine intensive Planungsphase erforderlich. Hierbei ist es wichtig, alle im Betrieb beteiligten Mitarbeiter in den Planungsprozess einzubinden. Die 3D-Planung unterstützt uns dabei, weil die Pläne für Alle Beteiligten verständlich werden.
Hier durchwandern Sie die geplante Fabrikanlage. Wie Sie sehen, erfährt man bei der virtuellen Durchwanderung der späteren Anlage wesentlich mehr Details und kann sich dadurch bereits während der Planungsphase in die spätere Realität der Anlage versetzen!
Selbstverständlich erstellen wir für jede unsere Planungen virtuelle Durchwanderungen (Walkthroughs).
Diese stellen wir unseren Bauherren und Kunden als Video-Datei, die über das Internet angesehen werden kann, zur Verfügung. Dadurch wird die Planungszeit deutlich verkürzt, weil die jeweils aktuellen Versionen kurzfristig über das Internet zur Verfügung gestellt werden können!